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Datenschutz

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Nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) müssen Unternehmen, welche mehr als 9 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen, einen Datenschutzbeauftragten bestellen.

Zu diesem Personenkreis zählen nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Aushilfen, Auszubildende, Freiberufler sowie Leih- und Zeitarbeitnehmer.

Dabei wird der Begriff "personenbezogene Daten" im § 3 BDSG sehr eng ausgelegt. Bereits der Name eines Ansprechpartners in einem Firmendatensatz wird als personenbezogenes Datum verstanden.

Nach § 3 Abs. 1 BDSG sind personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse eines Menschen, gleichgültig ob als Privatperson, Kunde, Mitarbeiter, Firmeninhaber usw. Personenbezogene Daten sind also z. B. die Adresse, das Geburtsdatum, Informationen über familiären Status, Schulausbildung, wirtschaftliche Verhältnisse, Konsumverhalten usw.

Unternehmen, welche unterhalb der Grenze von 9 oder weniger Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten liegen, sind von den Vorschriften des BDSG nicht befreit. Sie müssen zwar keinen Datenschutzbeauftragten bestellen, die Geschäftsführung muss jedoch diese Rolle selbst übernehmen (§ 4g Absatz 2a BDSG).

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